Seit dem Jahr 2008 gibt es einen Kollektivvertrag für Profifußballer in Österreich. Am 5. Oktober verhandelt das Bundeseignungsamt über die Kollektivvertragsfähigkeit im Fußballbereich.
Polen war das erste der Länder des sogenannten Ostblockes, das sich 1989 friedlich in Richtung Demokratie bewegte. Eine zentrale Rolle kam dabei der Gewerkschaftsbewegung Solidarność zu. In Danzig steht heute auf dem Gelände der ehemaligen Lenin-Werft, in der die Bewegung ihren Ausgang nahm, das Europäische Zentrum der Solidarität. Über ein spannendes Eintauchen in ein wichtiges Kapitel europäischer Geschichte.
Während andere Länder längst Fahrpläne zur Dekarbonisierung ihrer Industrie entwickelt haben, setzt die österreichische Regierung auf Gießkanne und Symbolpolitik, kritisiert AK-Ökonom Michael Soder im A&W-Interview.
Defizite in der Förderung, vererbter schulischer Erfolg und Lehrkräfte unter Dauerdruck. Österreichs Schulsystem hat seine Probleme. Bildungsexpertin Heidi Schrodt erklärt im Interview, wie Schule funktionieren müsste, damit sie allen Schüler:innen gerecht wird.
Die Herbstlohnrunde beginnt am 25. September mit den ersten Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller. Das Ergebnis gilt als richtungsweisend. Der Ton ist von Beginn an rau.
Die Europäische Union verpflichtet die Mitgliedsstaaten zu mehr Work-Life-Balance, allerdings nur für Eltern und pflegende Angehörige. Die nationale Umsetzung hat hierzulande altbekannte Schwächen – nicht nur, weil viel mehr Menschen gerne weniger arbeiten würden.
Ferdinand Hanusch legte das Fundament für den Sozialstaat, wie wir ihn kennen. Ohne ihn wären der 8-Stunden-Tag, die Arbeitslosenversicherung und das Kollektivvertrags- und Betriebsrätegesetz kaum vorstellbar. Vor einhundert Jahren starb der Vordenker. Eine Würdigung.
Mieten steigen um 25 Prozent, Familien haben Probleme Heizung und Lebensmittel zu zahlen, gleichzeitig machen Konzerne Rekordgewinne. Helene Schuberth, Chefökonomin beim ÖGB, analysiert im Interview die Situation und bietet Lösungen an.
In Österreich werden Hunderttausende Fachkräfte für den klimagerechten Umbau benötigt. Einige werden über Umweltfonds und Öko-Booster ausgebildet. Zwei angehende Fachkräfte berichten, wie sie Umweltschutz ins Handwerk integrieren.