Die Regierung kürzt das AMS-Budget um 95 Millionen Euro. Vor allem für Frauen, Jugendliche und Langzeitarbeitslose ist das eine schlechte Nachricht. Mittelfristig werden auch die Unternehmen darunter leiden.
Kann man Sorgearbeit über Plattformen auslagern? Plattformen wie betreut.at. zeigen, dass es möglich ist. Allerdings oft auf Kosten der prekär beschäftigten Frauen.
Die Industriepolitik in Österreich ist stark vom Wehklagen geprägt. Dabei sind die Technologien weltweit führend und Unternehmen profitieren vom ökologischen Umbau. Ein Kommentar von Nikolaus Kowall.
Die Idee einer Europäischen Jobgarantie für alle Menschen im erwerbsfähigen Alter erfreut sich großer Zustimmung. Was steckt dahinter, und ist eine solche Garantie überhaupt realisierbar?
Krisen treffen die am härtesten, die vorher schon kämpfen mussten. Für sie versucht das neunerhaus ein Sicherheitsnetz zu sein. Das gelingt, wie die Jahresbilanz zeigt. Auch dank einer großzügigen Spende vom Guten Rat für Rückverteilung.
Markus Marterbauer, Chefökonom der Arbeiterkammer Wien, sieht den Sozialstaat als wichtige Basis eines attraktiven Wirtschaftsstandorts. Steigender Export und der anziehende Inlandskonsum signalisieren: Der österreichische Kurs stimmt immer noch.
Vor den Wahlen brodelt die Debatte um die Kürzung von Lohnnebenkosten. Arbeitgeber:innen beklagen hohe Arbeitskosten und warnen erneut vor einer Gefährdung des Standorts. Was da so schlüssig, harmlos und volkswirtschaftlich gerechtfertigt klingt, ist für Arbeitnehmer:innen fatal.
Ein Standort ist mehr als nur seine Wirtschaft. Es ist das Zusammenspiel vielfältigster, unterschiedlichster, sogar gegenläufiger Interessen. Ziel muss es sein, dass möglichst viele Menschen von diesem Balanceakt profitieren.
Rund um Wahlen brodelt die Debatte um den Wirtschaftsstandort Österreich. Ist das Lamentieren bloße Wahlkampftaktik oder haben wir echte Probleme?