Im Interview erklärt Oliver Röpke, Leiter des ÖGB-Europabüros in Brüssel, wie Lohn- und Sozialdumping in Europa beendet werden könnte, warum er eine EU-Vertragsänderung für eine gute Idee hält und was die Arbeit im EWSA mit den Angriffen auf Armin Wolf zu tun hat.
Kommentar von Renate Anderl, AK-Präsidentin.
Europa ist politisch, wirtschaftlich und sozial gespalten. Das Europäische Parlament kann etwa in der Sozial- und Beschäftigungspolitik eine wichtige Rolle spielen.
Soziale Medien sind aus Wahlkämpfen nicht mehr wegzudenken. Ihr Prinzip: Was emotionalisiert, verbreitet sich gut. Das führt zur Polarisierung.
Trotz bekannter Herausforderungen will die Regierung sparen. Das Risiko für Unterversorgung und zunehmende Ungleichheit steigt.
(C) Thomas Jarmer
Daniela Brodesser und Sarah Zeller mussten selbst erleben, was Leben in Armut bedeutet. Beide engagieren sich heute für Armutsgefährdete. Die eine bemüht sich um ein besseres Bewusstsein für die Lebensrealität dieser Menschen und geht gegen Vorurteile an. Die andere hat eine Beratungsstelle für Alleinerziehende auf die Beine gestellt, die sich auch dafür einsetzt, dass deren Bedürfnisse im Wohnbau besser berücksichtigt werden.
Bei der Mindestsicherung kürzen ist wissenschaftlich falsch. Denn Armut führt zu Stress, der wiederum Armut verfestigt.
Spaltung braucht Unterschiede. So ist die „Verschiedenheit von Mann und Frau“ Grundlage für eine Regierungspolitik, die wenig von freier Entfaltung hält.