Evelyn Regner ist die erste Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments aus Österreich. Ihr Herzensthema ist die Gleichberechtigung. Im Podcast von Arbeit&Wirtschaft mit Beatrice Frasl erklärt die glühende Gewerkschafterin, was Gefängnisse und Kindergärten gemeinsam haben – und warum das für die Gleichberechtigung wichtig ist.
Autor:in – Christian Domke Seidel
Christian Domke Seidel hat als Tageszeitungsjournalist in Bayern und Hessen begonnen, besuchte dann die bayerische Presseakademie und wurde Redakteur. In dieser Position arbeitete er in Österreich lange Zeit für die Autorevue, bevor er als freier Journalist und Chef vom Dienst für eine ganze Reihe von Publikationen in Österreich und Deutschland tätig wurde.
Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist auf das Niveau des Jahres 2019 gesunken. Nur aus Sicht einer globalen Pandemie ist das eine gute Nachricht. Gefeiert wird trotzdem.
Der Tourismus auf der ganzen Welt sucht nach einer Zukunft. Vor der Corona-Krise halfen Improvisation und stete Investitionen, den Apparat am Laufen zu halten. Jetzt muss ein echter Strukturwandel her.
Plattformen wie Booking und Airbnb machen enorme Gewinne, obwohl sich ihre erbrachte Dienstleistung auf ein Minimum beschränkt. Den Schaden haben Länder und Hotels. Denn der Gesetzgeber hinkt der Digitalisierung noch hinterher.
Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung in Deutschland steht. SPD, Grüne und FDP kommen den Arbeitnehmer:innen entgegen und wollen Fehler der Vergangenheit ungeschehen machen. So ganz klappt das aber nicht.
Nur jede zweite Frau tritt die Pension aus einer Beschäftigung heraus an. Die andere Hälfte ist schon Jahre vorher erwerbsarbeitslos. Ab dem Jahr 2024 wird jedoch das Pensionseintrittsalter für Frauen erhöht. Firmen und Frauen müssen darauf reagieren.
Ein Staatshaushalt funktioniert nicht wie ein Privatkonto. Denn auf Bundesebene sind Schulden nicht per se schlecht, und Ausgabenkürzungen können den Haushalt sogar belasten. Missverständnisse, unter denen vor allem Gemeinden leiden.
In der Corona-Krise konnte der Sozialstaat seine Stärken ausspielen. Doch kaum ist am Horizont eine Erholung sichtbar, werden Einschnitte geplant. Die sind wenig lösungsorientiert, sondern von politischer Ideologie getrieben. Es folgt ein Gegenvorschlag.
Ein Wirtschaftsaufschwung alleine reicht nicht, damit es den Menschen in Österreich besser geht. Wohlstand und Wohlergehen müssen nachhaltiger gestaltet werden. Der Wohlstandsbericht 2021 zeigt, wie das gehen kann.
Das österreichische Haushaltsbudget für 2022 steht. Wie es die ökosoziale Steuerreform schon angekündigt hat: Die Arbeitnehmer:innen finanzieren die Krise und Steuererleichterungen für Unternehmen.