Ausgabe September 2018 - Schwerpunkt Arbeiterkammer
Es ist keine große Überraschung, dass die Arbeiterkammer einer aggressiven rechts-ultrarechten Regierung ein Dorn im Auge ist. Schließlich ist sie nicht nur eine wichtige Anlaufstelle für ArbeiterInnen und Angestellte bei einer breiten Palette von Problemen. Sie ist zugleich die einzige Institution, die den Propagandanetzwerken des großen Geldes etwas entgegensetzen kann. Wird sie geschwächt, kann einfacher ausgebeutet und noch viel mehr Schaden angerichtet werden.
Schon jetzt werden bei der Arbeiterkammer vermehrt Fälle gemeldet, bei denen Chefs die neuen Arbeitszeitgesetze auszunutzen versuchen. AK-Präsidentin Renate Anderl verspricht, diesbezüglich bei der Regierung nicht lockerzulassen. Außerdem spricht sie über die Angriffe auf die AK, unflexible Arbeitgeber, das AK-Zukunftsprogramm und Geschlechtergerechtigkeit.
Ob am Telefon, im Internet, bei persönlichen Beratungen in der Prinz-Eugen-Straße oder vor Gericht: Tag für Tag bietet die AK ihren Mitgliedern punktgenaue Serviceleistungen. Arbeit&Wirtschaft blickte hinter die Kulissen.
Ob es um mehr Chancengleichheit oder die Gleichberechtigung der Geschlechter geht: Für das und noch viel mehr setzen sich zwei starke AK-Frauen ein.
Die Regierung verfolgt strikt ihr Ziel, die ArbeitnehmerInnenvertretungen nachhaltig zu schwächen. Ganz oben auf der schwarz-türkisen Liste stehen die Arbeiterkammern.
Die AK unterstützt BetriebsrätInnen bei der Aus- und Weiterbildung und berät sie. Die A&W hat nachgefragt, wie das Angebot ankommt.
Das Zukunftsprogramm der AK steht. Statt einer Beitragskürzung soll es für die Mitglieder noch mehr Angebote geben - fürs gleiche Geld
Ob Crowdworking, automatisierte Arbeitsvorgänge oder Datenerfassung in Unternehmen: Die AK treibt die Debatte über die Digitalisierung voran.
Betroffene erleben die Wirklichkeit oft ganz anders als in Statistiken. Genau diese Erfahrungen fragt die AKOÖ seit 1997 in ihrem Arbeitsklima Index ab.
Die AK-ExpertInnen konnten für die KonsumentInnen wertvolle Erfolge erringen.
Klar sind Löhne Aufgabe der Sozialpartnerschaft. Aber die Arbeiterkammern müssen auf vielen weiteren Feldern für die Interessen der ArbeitnehmerInnen kämpfen.
Bislang gibt es AKs nur in Österreich, Luxemburg, Bremen und im Saarland. Doch das Interesse an einer gesetzlichen Vertretung für ArbeitnehmerInnen reicht bis Asien.
Seit ihrer Gründung 1948 kann die AK Niederösterreich auf viele Erfolge zurückblicken. Sie bietet auch Antworten zu den aktuellen Herausforderungen der Arbeitswelt.
Ob man als Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin ein Problem am Arbeitsplatz hat. Ob bei der Miete etwas nicht stimmt. Ob beim Arbeitslosengeld oder bei Familienleistungen etwas nicht stimmt. Ob bei einem Einkauf etwas schiefgelaufen ist. Ob …
Die Erläuterungen zum ersten AK-Gesetz von 1920 erklärten die Bedeutung der Arbeiterkammern für den demokratischen Aufbruch.
Zahlen, Daten, Fakten und Statistiken
Kommentar von Erwin Zangerl, AK-Präsident Tirol und BAK-Vizepräsident
