ReferentInnenakademie: GegenBewegungen bilden!

Die Arbeitswelt heute ist gekennzeichnet durch zunehmenden Druck und wachsende Unsicherheit – Arbeitsintensität und Arbeitsplatzunsicherheit nehmen zu, Menschen werden über Grenzen hinweg gegeneinander ausgespielt, die scheinbare Notwendigkeit sich ständig aus- und weiterzubilden  schreibt sich immer tiefer in das Bewusstsein vieler. Auch Phänomene wie Prekarisierung, Leiharbeit und Generation Praktikum prägen die Diskussion und bringen ArbeitnehmerInnen immer wieder an die Grenzen ihrer Belastbarkeit.

Doch was kann eine/einer allein da schon bewegen? Wenig – kollektives Handeln jedoch eine ganze Menge.

Es herrschen Zustände, gegen die Gewerkschaften von jeher kämpfen und gegen die zunehmend auch andere soziale Bewegungen, Institutionen und selbstorganisierte Gruppen aktiv werden. Hier wie dort ist politische Bildung ein zentrales Moment der Organisation – ohne Bildung keine Organisation, ohne Organisation keine Bewegungen.

Doch wie muss politische Bildung organisiert sein, um Phänomenen wie Individualisierung und Entsolidarisierung in der modernen Arbeitswelt entgegenzuwirken und zu deren Demokratisierung beizutragen? Wie können unterschiedlichste Zielgruppen erreicht und für politische Bildung begeistert werden? Wie muss Lernen stattfinden, um Menschen zu kollektivem, solidarischem Handeln zu motivieren und zu stärken? Welche Rolle kann der Betrieb dabei als Ort des (informellen) Lernens spielen und wo findet dieses Lernen in Arbeitsrealitäten statt, wenn es keinen Betrieb gibt? Diese und darüber hinausgehende Fragen werden im Rahmen der Tagung erörtert und in interaktiven Sessions aus unterschiedlichsten Blickwinkeln diskutiert.

Denkanstöße bieten Filmsequenzen aus Erwin Wagenhofers neuem Film „Alphabet“. Nach der Tagung besteht die Möglichkeit, den Film gemeinsam mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Votivkino in ganzer Länge zu sehen.

Wann: Am Mittwoch, 4. Dezember  2013, im Bildungszentrum der AK Wien, Theresianumgasse 16–18, 1040 Wien.

Anmeldung bis 25. November 2013 per E-Mail: refak@akwien.at

Von

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Arbeit&Wirtschaft 09/13.

Schreiben Sie Ihre Meinung an die Redaktion
aw@oegb.at

Du brauchst einen Perspektivenwechsel?

Dann melde dich hier an und erhalte einmal wöchentlich aktuelle Beiträge zu Politik und Wirtschaft aus Sicht der Arbeitnehmer:innen.



Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder. Mit dem Absenden dieses Formulars stimme ich der Verarbeitung meiner eingegebenen personenbezogenen Daten gemäß den Datenschutzbestimmungen zu.